UNSERE MOTIVATION

Nachhaltige Fernreisen scheinen zunächst ein Widerspruch in sich, denn die enorme CO₂-Belastung durch Langstreckenflüge ist Fakt und lässt sich nicht schönreden.
Umso wichtiger ist es uns, im Reiseland die richtigen Schwerpunkte zu setzen und den Fokus auf das zu lenken, was wir gemeinsam bewirken können.
Mit unseren Reisen möchten wir dazu beitragen, dass sich die Situation der Menschen vor Ort verbessert und die einzigartige Natur und Tierwelt Afrikas geschützt wird. Wie das geht, möchten wir Ihnen hier gerne erzählen.

WAS WIR TUN

1. Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Partnern zusammen, die sich in unterschiedlichem Maße vor Ort engagieren.
Während wir gemeinsam Ihre Traumreise planen, zeigen wir Ihnen auf, welche Unterkünfte Vorreiter im Natur- und Artenschutz sind und gemeinnützige Projekte betreiben. Durch Buchung dieser Anbieter tragen wir – und damit auch Sie – zur Unterstützung dieser Projekte bei, die von Female Empowerment über den Bau von Kindergärten bis hin zum Kampf gegen Wilderei reichen. So können Sie den ökologischen Fußabdruck Ihrer Reise selbst mitgestalten.

2. Wir unterstützen seit unserer Gründung zwei ausgewählte Stiftungen durch monatliche Spenden. Welche das sind, erfahren Sie im Abschnitt ‚Wild & Schön unterstützt‘.

3. Zu guter Letzt bemühen wir uns natürlich auch in unserem Arbeitsalltag unseren ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten, etwa durch Fokus auf Digitalisierung, die Nutzung des nachhaltigen Webhostings von Mittwald (Finalist Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2026) oder die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Carsharing.

UNSERE ENGAGIERTEN PARTNER

Unseren Partnern sind bei allem Komfort und Luxus die Themen soziale Verantwortung, ökologische Weitsicht und Artenschutz wichtig und stets präsent. Folgende Partner möchten wir besonders hervorheben:

WILD & SCHÖN UNTERSTÜTZT

Unser Herz schlägt für das südliche Afrika, daher wollen wir etwas zurückgeben.
Erfahren Sie mehr über die Stiftungen und deren Projekte, die wir seit der Gründung von Wild & Schön unterstützen. Unsere Priorität liegt bei lokalen Initiativen mit Projekten und Zielen, die sich gut nachvollziehen lassen.

WAS NOCH?

Neugierig, wie verantwortungsvoller Tourismus vor Ort aussehen kann und wie Sie selbst dazu beitragen können, Ihre Reise nachhaltiger zu gestalten?

Der CO₂-Fußabdruck eines Langstreckenfluges lässt sich leider nicht vermeiden. Aber Sie können versuchen, den CO₂-Ausstoß beim Rest der Reise so gering wie möglich zu halten:
1. Planen Sie Ihre Anreise zum Flughafen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
2. Buchen Sie Direktflüge bzw. halten Sie die Anzahl an Zwischenlandungen so gering wie möglich.
3. Einige Airlines bieten inzwischen sogenannte ‚Green Fares‘ an, bei denen ein Aufpreis für verschiedene Umweltinitiativen anfällt. Die zusätzlichen Einnahmen fließen zum Teil in alternative Kraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels) und zum anderen Teil in die finanzielle Unterstützung von Klimaschutzprojekten.
4. Falls die Airline, mit der Sie fliegen, keinen ‚Green Fare‘ anbietet, können Sie einen freiwilligen Klimaschutzbeitrag für Ihren Flug leisten. Ein seriöser Anbieter ist https://www.atmosfair.de/de/.

Die Länder des südlichen Afrikas, allen voran Botswana und Namibia, investieren sehr viel sowohl in große Naturschutzgebiete als auch in kleinere lokale Projekte. Große Teile der Länder stehen unter Schutz und einige Populationen ehemals bedrohter Tierarten haben sich stabilisiert oder sind richtiggehend aufgeblüht wie z. B. die Elefantenpopulation in Botswana. Dabei gibt es seit vielen Jahren auch länderübergreifend große Projekte, wie etwa die Gründung der Peace Parks Foundation und des KAZA, des größten zusammenhängenden Naturschutzgebiets der Welt. Zusätzlich engagieren sich viele privatwirtschaftliche Initiativen durch Stiftungen und Projekte vor Ort. Um das finanzieren zu können, braucht es Sie und Ihre Reise. Denn der Tourismus ist ein wichtiger finanzieller Faktor für den Erhalt der Schutzgebiete. Da die Einnahmen auch der lokalen Bevölkerung zugutekommen, werden zunehmend Wege gefunden, Mensch-Wildtier-Konflikte zu minimieren und die Tiere vor Wilderei zu schützen.

Zudem sollen die Eingriffe des Menschen in die Natur möglichst gering gehalten werden. Daher auch vielerorts die Bauweise mit Naturprodukten und Zeltstoffen, um einen möglichst vollständigen Rückbau der Unterkünfte zu gewährleisten.

Tourismus schafft Arbeit. Der Großteil der Unterkünfte beschäftigt soweit möglich die Menschen aus den umliegenden Gemeinden. Parallel fördern sie durch Schulungen und Weiterbildungen die Möglichkeiten, in höhere oder besser bezahlte Positionen zu wechseln.
Es gibt Initiativen zur Förderung der Gleichstellung in der Berufswelt, beispielsweise die Ausbildung von Frauen zu Safari Guides oder Rangerinnen für den Kampf gegen Wilderei – beides Bereiche, die bisher hauptsächlich Männern vorbehalten waren.
Außerdem wird in die Verbesserung der örtlichen Infrastruktur investiert, etwa durch den Bau von Kindergärten und Schulen, den Ausbau der Trinkwasserversorgung sowie sogenannter Community Gardens.

Sie können als Gast ganz leicht vor Ort sowohl passiv als auch aktiv durch Ihr Verhalten einen Teil zur Nachhaltigkeit beitragen.
In vielen Unterkünften gibt es freundliche Hinweise, durch welche freiwilligen Maßnahmen Sie die Bemühungen zum Umweltschutz unterstützen können.
So ist es in Namibia beispielsweise üblich, das Duschwasser zu sammeln, damit es zum Reinigen oder Gießen genutzt werden kann. Dazu müssen Sie nur das bereitgestellte Auffanggefäß verschieben.
Seien Sie sich außerdem bewusst, wo Sie sind. Beispielsweise sind Pools in Wild- und Naturschutzgebieten immer naturbelassen. Auf die Zugabe von Chlor wird bewusst verzichtet, da es durchaus vorkommen kann, dass Wildtiere daraus trinken.
Schlechte Bewertungen wegen solcher Naturpools, oder weil es mitten in der Wildnis keine Klimaanlage, kein W-LAN oder beim Frühstück keinen Lachs gibt, müssen nicht sein und können seitens der Lodge zu Zugeständnissen führen, die es eigentlich nicht braucht.
Nehmen Sie Rücksicht auf die Natur und schonen Sie Ressourcen. Bedenken Sie, dass Wasser in vielen Ländern Afrikas ein sehr knappes Gut ist. Hinterlassen Sie keinen Müll (das gilt auch, wenn Sie die „Bush-Toilet“ nutzen), bleiben Sie in Nationalparks und Schutzgebieten stets auf den ausgewiesenen Wegen und bedrängen Sie die Tiere nicht durch zu dichtes Auffahren. Das Füttern von Tieren oder der aktive Versuch deren Aufmerksamkeit zu erregen, etwa durch Hupen, Pfeifen oder das Nachahmen von Tiergeräuschen, sind absolut tabu.
Und schließlich: Begegnen Sie den Menschen vor Ort und ihrer Kultur stets mit Respekt. Der Austausch auf Augenhöhe gehört zu den schönsten Erlebnissen einer Reise. Bitte fotografieren Sie die Menschen nicht bzw. nur, wenn Sie zuvor gefragt und deren Einverständnis erhalten haben.

Offenheit und Wertschätzung gegenüber anderen Kulturen sind für uns bei Wild & Schön eine Selbstverständlichkeit – das ist die Grundhaltung, mit der wir reisen und auch unsere Reisen gestalten.

Sie haben noch Platz im Koffer? Nutzen Sie den doch, um die Menschen vor Ort gezielt mit nützlichen Sachspenden zu unterstützen. Pack for a purpose ist eine ehrenamtliche Initiative, mit der viele Lodges und Anbieter im südlichen Afrika zusammenarbeiten. Und das funktioniert ganz einfach: Sie packen noch ein bisschen etwas zusätzlich in den Koffer, wie etwa Schreibwaren, ein Spielzeug oder medizinische Produkte wie Pflaster oder Bandagen.
Die können Sie dann in den teilnehmenden Unterkünften abgeben und so gelangt Ihre Spende dahin, wo sie wirklich gebraucht wird.
Bei teilnehmenden Lodges finden Sie einen entsprechenden Hinweis im Tourverlauf unter ‚Nachhaltigkeit‘.

WIR PLANEN IHRE TRAUMREISE

Packen Sie in Gedanken schon die Koffer? Haben Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche? Gerne passen wir unsere Reiseangebote individuell für Sie an. Kontaktieren Sie uns am besten noch heute und lassen Sie sich ganz unverbindlich beraten.