WILLKOMMEN
IN UGANDA

Uganda verzaubert mit einer spektakulären landschaftlichen Vielfalt: von nebelverhangenen Regenwäldern und schimmernden Kraterseen über tosende Wasserfälle bis hin zu weiten Savannen. Das Land ist vor allem für das Gorilla-Trekking im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark bekannt, der etwa die Hälfte der knapp tausend Berggorillas beheimatet, die heute noch in freier Wildbahn existieren. Nicht weniger eindrucksvoll sind der Murchison Falls und der Queen Elizabeth Nationalpark, die mit klassischen Safaris, stimmungsvollen Bootstouren und Ugandas berühmten baumkletternden Löwen begeistern. Entdecken Sie Uganda, die „Perle Afrikas“, und freuen Sie sich auf ein besonders ursprüngliches und intensives Safari- und Naturerlebnis.

IMPRESSIONEN

Erhalten Sie einen ersten Eindruck von der Natur und unvergleichlichen Artenvielfalt Ugandas.
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HIGHLIGHTS
IN UGANDA

Diese Reisehighlights möchten wir Ihnen bei Ihrer Uganda Reise besonders ans Herz legen.

UNTERKÜNFTE
IN UGANDA

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Hier finden Sie eine Auswahl unserer Lieblingsunterkünfte.

WISSENSWERTES ÜBER UGANDA

Nachfolgend finden Sie interessante und wissenswerte Fakten über Uganda sowie hilfreiche Tipps für Ihre Reise.

GRÖSSE

241.038 km² (BRD 357.592 km²)

EINWOHNERZAHL

Ca. 49 Mio. (BRD ca. 83 Mio.)

HAUPTSTADT

Kampala (Sitz der Regierung: Entebbe)

SPRACHE

Englisch (Amtssprache) und Swahili sowie über vierzig weitere indigene Sprachen, von denen die Bantu-Sprache Luganda am weitesten verbreitet ist.

WÄHRUNG

Uganda-Schilling (UGX), im Tourismusbereich werden in der Regel auch US-Dollar (USD) akzeptiert.

ZEITVERSCHIEBUNG

Mitteleuropäische Zeit MEZ + 2 h | Mitteleuropäische Sommerzeit MESZ + 1 h

Uganda gehört zu den bevölkerungsreicheren Ländern Afrikas und weist eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit auf: mehr als die Hälfte der Menschen ist unter 18 Jahre alt.
Die Bevölkerungsdichte ist vor allem im Süden und im Raum Kampala hoch, während viele Nationalparks und Schutzgebiete sehr dünn besiedelt oder nahezu menschenleer sind.

Das Land ist ethnisch äußerst vielfältig. Es gibt über 50 anerkannte Ethnien, die grob den Bantuvölkern im Süden und Westen sowie nilotischen und zentralafrikanischen Gruppen im Norden und Osten zugeordnet werden. Die größte Bevölkerungsgruppe sind die Baganda, die vor allem im zentralen Landesteil leben.

Englisch ist Amtssprache und Unterrichtssprache in Schulen und wird im gesamten Land verstanden, insbesondere im Tourismus. Daneben spielt Swahili eine zunehmende Rolle als regionale Verkehrssprache, während im Alltag meist lokale Sprachen gesprochen werden.

Uganda hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte in Bereichen wie Bildung, Infrastruktur und Gesundheitsversorgung gemacht, steht jedoch weiterhin vor Herausforderungen, primär im Bereich Armutsbekämpfung und Bevölkerungswachstum. Im ostafrikanischen Vergleich gilt Uganda politisch als relativ stabil, auch wenn es immer wieder zu Spannungen und Protesten kommt.

Uganda gilt grundsätzlich als sicheres und gastfreundliches Reiseland. Es hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Ziel für Natur- und Safarireisen sowie für Gorilla-Trekking etabliert und die überwiegende Mehrheit aller Reisen verläuft ohne sicherheitsrelevante Zwischenfälle.

Dennoch ist ein umsichtiges Verhalten erforderlich, insbesondere in größeren Städten wie Kampala und Entebbe. Ähnlich wie in anderen afrikanischen oder europäischen Großstädten kann es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommen. Gelegentlich wird auch berichtet, dass Motorradtaxi-Fahrer im Vorbeifahren versuchen, Taschen von Fußgängern zu entreißen. In ländlichen Regionen und Nationalparks ist die Sicherheitslage in der Regel unproblematisch. Bei den von uns angebotenen Reisen sind Sie zudem fast durchgehend mit erfahrenen, einheimischen Guides und Fahrern unterwegs, die sich bestens mit den lokalen Bedingungen auskennen.

Grundsätzlich gilt:

  • Tragen Sie Ihre Wertsachen nicht offen zur Schau.
  • Verzichten Sie auf Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Seien Sie aufmerksam, wenn Sie in größeren Städten zu Fuß unterwegs sind, tragen Sie Ihre Tasche auf der straßenabgewandten Seite und meiden Sie verkehrsberuhigte Nebenstraßen.
  • Seien Sie in großen Menschenmengen, beispielsweise an Flughäfen, auf Märkten etc. besonders wachsam und meiden Sie größere politische Veranstaltungen.
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit von den Unterkünften organisierte Fahrdienste.
  • Tragen Sie nicht Ihr gesamtes Bargeld bei sich, wenn Sie Ihre Unterkunft verlassen.
  • Bewahren Sie Wertsachen und Reisepässe im Safe Ihres Zimmers oder im Hauptsafe der Unterkunft auf, wenn Sie diese verlassen. Halten Sie Ihr Zimmer stets verschlossen und geben Sie den Zimmerschlüssel an der Rezeption ab.
  • Führen Sie Kopien wichtiger Dokumente (Ausweis/Reisepass, Reiseplan, Reiseversicherung, Impfpass etc.) mit sich und speichern Sie diese auch digital ab. Das erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung von Ersatzdokumenten und beschleunigt die Abwicklung bei medizinischen Notfällen.
  • Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem sicherheitsrelevanten Zwischenfall kommen, leisten Sie bitte keinen Widerstand und melden Sie den Vorfall umgehend Ihrer Unterkunft und ggf. der Polizei.

In Nationalparks und auf Safaris gilt:

  • Den Anweisungen der Guides ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Wildtiere sind unberechenbar – halten Sie immer genügend Abstand.
  • Verlassen Sie das Fahrzeug nur an ausdrücklich erlaubten Stellen bzw. nach Rücksprache mit Ihrem Guide.
  • Beim Gorilla- & Schimpansen-Trekking gelten strenge Regeln zum Schutz von Mensch und Tier (Abstand, Verhalten, Gesundheitszustand).

Uganda liegt am Äquator, dennoch ist das Klima aufgrund der Höhenlage relativ angenehm. Weite Teile des Landes liegen über 1.000 m hoch, dadurch bewegen sich die Temperaturen tagsüber meist zwischen 22 und 30 °C, in höheren Lagen (z. B. im Rwenzori Mountains National Park oder im Bwindi Impenetrable Forest National Park) kann es jedoch deutlich kühler werden. Temperaturen unter 20 °C sind hier keine Seltenheit; nachts kann das Thermometer auch mal unter 0 °C fallen. Lediglich am Viktoria-See ist die Luftfeuchtigkeit leicht erhöht, ansonsten erwartet Sie in Uganda eine eher trockene Wärme.

Das Klima in Uganda wird durch die Trocken- und Regenzeiten bestimmt. Die Regenzeiten sind von März bis Mai und von September bis November. Die Trockenzeiten und mitunter besten Reisezeiten für Safaris und Gorilla-Trekkings liegen zwischen den Monaten Juni und August sowie zwischen Dezember und Februar. In diesen Zeiträumen sind die Straßen besser passierbar, die Vegetation weniger dicht und Tierbeobachtungen einfacher.

Gorilla- & Schimpansen-Trekkings sind grundsätzlich ganzjährig möglich, aber während der Regenzeiten körperlich meist etwas anspruchsvoller. Dennoch haben die sogenannten Green Seasons auch ihren Reiz: Die Landschaft ist üppig grün und bietet ideale Bedingungen für Vogelbeobachtung und Naturfotografie, zudem gibt es weniger Reisende und die Unterkünfte sind oftmals etwas günstiger. Gleichzeitig steigt jedoch auch das Malaria-Risiko und Regen kann Aktivitäten kurzfristig beeinträchtigen.

Uganda liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Es kann daher sinnvoll sein, sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanen vertraut zu machen. Informationen hierzu finden Sie beispielsweise beim Deutschen GeoForschungsZentrum.

ESSEN

Das traditionelle Essen in Uganda hat im letzten Jahrhundert einige Bereicherungen erfahren. Vor allem indische und europäische Einwanderer brachten mit ihrer Esskultur neue Einflüsse in das Land. In kleinen Straßenrestaurants findet man häufig indisch geprägte Schnellgerichte wie Samosas (frittierte Teigtaschen), Chapati (Fladenbrot), Curries und Rolex – ein in Chapati eingewickeltes Gemüse-Omelett, das zum beliebtesten Streetfood Ugandas zählt.

Das Nationalgericht Ugandas ist Matoke, ein fester Brei aus Kochbananen, weitere typische Grundnahrungsmittel sind Süßkartoffeln, Maisbrei sowie Maniok- und Yamswurzeln. Fleisch ist recht beliebt in Uganda, für weite Teile der Bevölkerung aber relativ teuer. Dank der zahlreichen Seen spielt Fisch als Nahrungsmittel eine große Rolle, am häufigsten findet man Tilapia und Nilbarsch (Viktoriabarsch).

Gehobenere Restaurants und Lodges bieten in der Regel internationale Küche an, teilweise kombiniert mit lokalen Einflüssen. Typisches ugandisches Essen findet man meist nur in den kleineren, weniger touristischen Restaurants.

Die Verpflegung in den Lodges und Safari-Camps, mit denen wir zusammenarbeiten, ist sehr gut. Das Frühstück ist reichhaltig, Mittag- und Abendessen werden häufig als Menü serviert.

EINKAUFEN

In den meisten Ortschaften finden Sie problemlos alles für den täglichen Bedarf. Ein umfangreicheres Sortiment halten die Supermärkte in den größeren Städten bereit. Auf lokalen Märkten finden Sie eine große Auswahl an frischen Gewürzen, Gemüse und tropischen Früchten wie Ananas, Bananen, Mangos und Papayas in ausgezeichneter Qualität. Zum Teil können auf diesen Märkten auch lokale Handwerkskunst und Souvenirs erstanden werden. Es gibt mittlerweile einige, mehrheitlich von Frauen geführte Kooperativen, die sich mit der Herstellung von traditionellem und modernem Kunsthandwerk beschäftigen und beispielsweise geflochtene Körbe, Tonarbeiten, Halsketten, Schuhe usw. anbieten (Holzschnitzereien kommen jedoch noch größtenteils aus Kenia und dem Kongo). Auf den Märkten ist es beim Kauf von Souvenirs üblich, dass der Preis verhandelt wird.

BEZAHLUNG

Ausschließlich mit einer Kredit- und/oder Debitkarte unterwegs zu sein, gibt ein Gefühl der Sicherheit und erleichtert das Leben erheblich. In Uganda ist Kartenzahlung jedoch nur in gehobeneren Lodges und Restaurants möglich und auch dann nicht flächendeckend zuverlässig. Visa wird am häufigsten akzeptiert, Mastercard eingeschränkt, American Express kaum. Bargeld (UGX oder USD) ist somit unverzichtbar, insbesondere für Trinkgelder, Taxis, Souvenirs und auf Märkten.

In Kampala gibt es mehrere Filialen großer, teils internationaler Banken mit Bankautomaten, an denen man Geld abheben kann. Außerhalb der Hauptstadt findet man fast ausschließlich kleine Filialen inländischer Bankgesellschaften ohne Geldautomaten, sodass es hier sehr schwierig ist, an Bargeld zu kommen. Daher sollten Sie spätestens in Kampala ausreichend Bargeld für die gesamte Reise abheben oder besser: USD bei Ihrer Hausbank in Deutschland vorbestellen und nach Uganda mitnehmen. Vor allem für die Trinkgelder sollten Sie auch kleinere Stückelungen dabeihaben (10er, 20er, 50er). Aber auch ein paar 100er machen Sinn, denn wenn Sie vor Ort USD in UGX tauschen möchten, bekommen Sie bei großen Scheinen (50er, 100er) meist einen besseren Wechselkurs als bei kleinen Stückelungen bis 20 USD.

Wichtig: in Uganda werden keine USD-Scheine angenommen, die älter als 2013 sind!

TAXI ≠ TAXI

Der normale öffentliche Nahverkehr wird in Uganda mit Minibussen abgedeckt. Diese werden in Uganda Taxis genannt, auch wenn sie mit unserer Vorstellung eines Taxis nicht viel gemein haben. Diese Fahrzeuge sind an einem blau karierten Band zu erkennen, das etwa in der Mitte um das Fahrzeug verläuft.

Taxis nach unserem Verständnis werden in Uganda Special Hire genannt und sind in der Regel weiß mit einem schwarzen Karostreifen, der um den mittleren Teil des Fahrzeugs verläuft, und darüber hinaus mit einem großen S gekennzeichnet. Der Preis ist Verhandlungssache. Am besten Sie erkundigen sich vorab in Ihrer Unterkunft, was der übliche Preis für eine gewisse Strecke ist. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten seriöse Unternehmen zu nutzen und diese am besten immer über Ihre Unterkunft buchen.

Auf die Nutzung von Motorradtaxis („Boda Bodas“) und öffentlichen Minibussen sollten Sie gänzlich verzichten, da diese unsere westlichen Sicherheitsstandards meist nicht erfüllen und dadurch ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko haben.

Bei den von uns angebotenen Reisen sind Sie aber sowieso fast durchgehend mit erfahrenen, einheimischen Guides und Fahrern unterwegs, sodass Sie sich hierüber in der Regel keine Gedanken machen müssen.

TRINKGELD

Trinkgeld zu geben, ist in Uganda nicht verpflichtend, aber bei allen Serviceleistungen üblich und stellt für viele Menschen eine wichtige Einkommensquelle dar. Trinkgeld wird sowohl in der Landeswährung UGX als auch in USD akzeptiert. Wie viel Sie geben, steht Ihnen selbstverständlich frei. Eine kleine Orientierungshilfe:

In Restaurants sind 5–10 % des Gesamtbetrags der Rechnung angemessen.
In den meisten Unterkünften ist die gängige Praxis, dass man nur einmal Trinkgeld gibt, und zwar am Ende des Aufenthalts. Housekeeping, Service- und Küchenmitarbeiter teilen sich den Erlös aus der gemeinschaftlichen Trinkgeldkasse. Hier sind 10.000–30.000 UGX (ca. 3–8 USD) pro Person pro Unterkunft üblich.
Die Guides bzw. Ranger der Unterkunft erhalten ihr Trinkgeld üblicherweise separat. Hier sind 10.000–30.000 UGX (3–8 USD) pro Person pro Pirschfahrt bzw. Aktivität üblich, bei einem besonders engagierten Ranger oder spektakulären Sichtungen dürfen Sie gerne auch ein bisschen mehr geben, wenn Sie möchten.
Den Rangern beim Gorilla- & Schimpansen-Trekking können Sie 25.000–50.000 UGX (7–15 USD) pro Person pro Trekking geben. Das Geld ist an den Head Ranger auszuhändigen, der es dann im Team verteilt. Falls Sie beim Trekking Unterstützung von einem Porter (Träger) benötigen, liegen Sie mit 20.000–50.000 UGX (5–15 USD) pro Person zusätzlich zum Standardpreis von 50.000 UGX (15 USD) nicht falsch.
Für Ihren privaten Guide, mit dem Sie während des Großteils Ihrer Reise unterwegs sein werden, können Sie 3–5 USD pro Person und Tag rechnen.
Bei allen sonstigen Aktivitäten, die Sie vor Ort buchen, können Sie den Rangern 10.000–30.000 UGX (3–8 USD) pro Person und Aktivität geben.

LGBTIQ

Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda strafbar. Seit 2023 gibt es ein neues Gesetz gegen Homosexualität, das den Straftatenkatalog sogar noch erheblich verschärft. Unabhängig von der Gesetzeslage sind als queer erkennbare Menschen in der Öffentlichkeit häufig Anfeindungen ausgesetzt, da homosexuelle Handlungen in Uganda durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert sind.

Dies gilt jedoch auch für den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten unter Heterosexuellen. Achten Sie auf Ihrer Reise daher unbedingt auf zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit.

RAUCHEN

Das Rauchen in öffentlichen Bereichen ist in Uganda verboten. Ein Verstoß kann zu hohen Bußgeldern und im Extremfall sogar zu einer Inhaftierung führen. Halten Sie sich daher bitte strikt an die Regeln und rauchen Sie nur in ausgewiesenen Zonen.

STROMVERSORGUNG

Da die Anzahl der Steckdosen oft begrenzt ist, kann es hilfreich sein, einen Mehrfachstecker mitzunehmen. Solarbetriebene Lodges haben häufig nur zu bestimmten Tageszeiten Strom in den Zimmern, aber Sie können jederzeit die Ladestationen in den Hauptbereichen der Lodges nutzen. Auch eine Powerbank und ein Ersatzakku für Ihre Kamera könnten sinnvoll sein.

STECKDOSEN

Sie benötigen in Uganda einen Steckdosenadapter Typ G.

Wild & Schön Reisen übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen und keine Haftung für eventuell eintretende Schäden. Alle hier aufgeführten Informationen sind abhängig von den individuellen Reiseverhältnissen und Ihrem persönlichen Gesundheitszustand zu betrachten und ersetzen nicht die Konsultation und medizinische Beratung Ihres Arztes.

MEDIZINISCHE VERSORGUNG

Die medizinische Versorgung in Uganda ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Eine funktionierende ärztliche Versorgung gibt es nur in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie den Privatkliniken in größeren Städten wie Kampala oder Entebbe. Hier verfügen die Apotheken auch über die wichtigsten Standardmedikamente, während es in ländlichen Gebieten lediglich ein begrenztes Sortiment gibt. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor. In den ländlichen Gebieten fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal, eine medizinische Versorgung im Krankheitsfall ist außerhalb der größeren Städte daher nur sehr eingeschränkt erhältlich. Ärztliche Behandlungen und Medikamente werden sofort abgerechnet, die Rechnung kann man aber in der Regel bei der Versicherung einreichen.
Bitte informieren Sie uns vorab, wenn Sie mit Vorerkrankungen reisen.

MALARIA

Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko für Malaria im ganzen Land inkl. der Städte. Die Übertragung erfolgt durch den Stich der nachtaktiven Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft vor allem die Malaria Tropica (99 % der Fälle) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen oder Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber nach Ihrer Reise sollten Sie Ihren behandelnden Arzt darauf hinweisen, dass Sie sich in einem Malariagebiet aufgehalten haben (auch wenn es bereits einige Monate her ist).

Zur Verhinderung einer Malaria wird in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Malaria-Prophylaxe empfohlen. Häufig stellt diese eine starke Belastung für den Körper dar. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, ein Stand-by-Medikament für den Notfall mitzuführen und auf die Prophylaxe zu verzichten. Im Endeffekt liegt die Entscheidung über Einnahme der Prophylaxe oder Mitnahme des Stand-by-Medikaments in der eigenen Verantwortung und ist von jedem Reisenden persönlich für sich zu entscheiden. Lassen Sie sich über die möglichen Nebenwirkungen ärztlich beraten.

GELBFIEBER

Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko für Gelbfieber im ganzen Land inkl. der Städte.
Gelbfieber wird durch das sog. Gelbfieber-Virus verursacht. Vorrangiger Überträger ist die Gelbfiebermücke Aedes aegypti, die üblicherweise tagsüber sticht. Insbesondere in Wald- oder Dschungelgebieten können jedoch tag- und nachtaktive Mücken Überträger sein.
Vom Mückenstich bis zur Erkrankung vergehen in der Regel drei bis sechs Tage. Es kann zu lebensbedrohlichen Verläufen kommen. Eine Impfung steht zur Verfügung und ist zur Einreise nach Uganda vorgeschrieben.

Abgesehen von Malaria und Gelbfieber gibt es einige weitere, durch Mücken übertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können, unter anderem Chikungunya- und Denguefieber (Impfstoff vorhanden) sowie der Zika-Virus.
Um die Schlafkrankheit ist es dank erfolgreicher Eindämmung und guten Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren immer ruhiger geworden. Diese wird durch die Tsetse-Fliege übertragen, die ungefähr so aussieht wie unsere heimische Bremse und selbst durch dicken Stoff hindurchstechen kann. Der Stich ist schmerzhaft, aber nicht jeder Stich ist gefährlich. Aktuell geht die Wissenschaft davon aus, dass nur 1 % der Tsetse-Fliegen die Schlafkrankheit übertragen. In Gebieten mit Tsetse-Fliegen sollten Sie die Fenster Ihres Fahrzeugs möglichst geschlossen halten. Sollte Ihnen doch mal eine Fliege zu nahe kommen, müssen Sie beherzt zuschlagen, da sie sehr robust sind.

Trotz Impfungen und ggf. Malaria-Prophylaxe ist und bleibt die wichtigste Maßnahme ein konsequenter Mückenschutz. Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts vor Mückenstichen. Tragen Sie im Freien körperbedeckende Kleidung und sprühen Sie unbedeckte Hautstellen regelmäßig mit Insektenrepellent ein. Achten Sie stets darauf, dass das Moskitonetz über Ihrem Bett unbeschädigt und richtig geschlossen ist und dass sich keine Mücken im Inneren des Netzes befinden.

ZECKEN

Das in Uganda vorkommende Krim-Kongo-Fieber sowie das Afrikanische Zeckenbissfieber werden durch Zecken übertragen. Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten mit körperbedeckender Kleidung und Insektenrepellent und suchen Sie Ihren Körper im Nachgang sorgfältig ab. Es kann sinnvoll sein, eine Zeckenzange mitzuführen.

IMPFUNGEN

Eine Gelbfieberimpfung ist zur Einreise nach Uganda vorgeschrieben. Die Botschaft von Uganda in Berlin verlangt für die Visumerteilung einen Gelbfieberimpfnachweis, in dem eine lebenslange Gültigkeit explizit bestätigt wird.

Sie sollten außerdem darauf achten, dass die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts bei Ihnen auf dem neuesten Stand sind. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für Masern sichergestellt werden.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist in der Regel nicht notwendig.

Lassen Sie sich bitte frühzeitig bezüglich individueller Impfempfehlungen und Ihrer Malaria-Vorsorge von Ihrem Hausarzt oder einem Tropeninstitut beraten.

BILHARZIOSE

In den meisten Süßwassergewässern Ugandas besteht Bilharziose-Gefahr. Vermeiden Sie das Baden in Gewässern, wenn Sie nicht sicher sind, dass diese frei von Bilharziose sind. Als unbedenklich gelten der Bunyoni-See und weitere sodahaltige Kraterseen, die meisten Bergseen am Mount Elgon und im Rwenzori Gebirge sowie der Mutanda-See. Vom Baden im Viktoria-, Edward- und Albertsee wird dringend abgeraten.

MAGEN-DARM-ERKRANKUNGEN

Durchfallerkrankungen können durchaus vorkommen. Durch eine entsprechende Trinkwasser-, Lebensmittel- und Handhygiene lassen sich die meisten aber vermeiden:

  • Waschen Sie sich regelmäßig mit Seife die Hände, insbesondere vor dem Essen. Falls Wasser und Seife nicht zur Verfügung stehen, verwenden Sie Flüssigdesinfektionsmittel.
  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser – es sei denn die Lodges weisen euch explizit darauf hin, dass es sicher ist (manchmal haben besonders hochpreisige Lodges, die in abgelegenen Regionen liegen, eine eigene Trinkwasserversorgung mit sehr guten Filtersystemen).
  • Benutzen Sie im Zweifelsfall auch zum Zähneputzen Trinkwasser aus Flaschen (Sie werden von den Unterkünften darauf hingewiesen, wenn diese Sicherheitsmaßnahme notwendig ist).
  • Eiswürfel sollten nur verwendet werden, wenn sie sicher mit sauberem Wasser (Trinkwasser) hergestellt wurden.
  • Achten Sie darauf, auf Märkten nur ganze Früchte zu kaufen und diese selbst zu schälen und wenden Sie sich an Ihren Guide, wenn Sie lokal zubereitete Speisen bzw. Streetfood probieren möchten.
  • Nahrungsmittel sollten grundsätzlich nur gekocht bzw. gebraten verzehrt werden (kein rohes Fleisch, kein roher Fisch, keine rohen Meeresfrüchte, keine Frischmilch etc.).
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihren Nahrungsmitteln fern.

An dieser Stelle möchten wir hervorheben, dass die Lodges und Camps in unseren Reiseangeboten einen sehr hohen Standard haben und wir in Sachen Durchfallerkrankungen bei unseren Reisen noch nie ernstzunehmenden Probleme hatten.

Wir empfehlen Ihnen dennoch immer ein Mittel gegen Durchfall mitzuführen und im Falle einer Erkrankung auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

HIV/AIDS

In den 1980er- und 1990er-Jahren zählte Uganda zu den Brennpunktgebieten, jedoch hat sich in den letzten Jahren viel getan und die Ansteckungsrate konnte beeindruckend weit gesenkt werden. Dennoch ist der Anteil der mit HIV infizierten Menschen im Vergleich zu Europa recht hoch. Besonders bei sexuellen Kontakten, Drogengebrauch und Bluttransfusionen besteht ein hohes Ansteckungsrisiko. Hilft man verletzten Personen, sollte man immer Handschuhe tragen.

REISEAPOTHEKE

Sie sollten auf jeden Fall eine individuell auf Sie abgestimmte Reiseapotheke mitführen und darauf achten, sie unterwegs gegen hohe Temperaturen zu schützen. Sollten Sie im Alltag auf spezielle Medikamente angewiesen sein, bringen Sie diese unbedingt in aus-reichender Menge von zu Hause mit und transportieren Sie sie auf keinen Fall im Aufgabegepäck, sondern immer im Handgepäck (für den Fall, dass Ihr Gepäck verloren geht). Verschreibungspflichtige Medikamente sollten in der Originalverpackung aufbewahrt und deutlich beschriftet sein.

SONNENSCHUTZ

Die Sonneneinstrahlung in Uganda ist sehr hoch. Sie sollten stets ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor und eine Kopfbedeckung dabeihaben.
Bei Verwendung von Sonnenschutzmittel sollte dieses zuerst aufgetragen werden und erst anschließend, wenn der Sonnenschutz eingezogen ist, das Insektenabwehrmittel.

 

 

Wir beziehen unsere Informationen vom Auswärtigen Amt. Einreise- und Zollbestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher zusätzlich vor Beginn Ihrer Reise bei der Vertretung Ihres Ziellandes, um rechtsverbindliche Informationen zu erhalten.

Für die Einreise nach Uganda benötigen Sie einen gültigen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültig ist und noch mindestens 4 freie Seiten hat. Die Seiten müssen in einwandfreiem Zustand sein. Bei Reisen in mehrere Länder sollten möglichst noch mehr Seiten frei sein, da auch diese oft eine Mindestseitenzahl verlangen.
Außerdem muss bei Einreise eine Impfung gegen Gelbfieber nachgewiesen werden.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Uganda ein Visum. Das Visum muss 4-6 Wochen vor Einreise online über das Uganda E-Immigration System beantragt werden. Dabei sind eingescannte Passkopien, Passbilder, Gelbfieberimpfnachweis und ggf. weitere Nachweise hochzuladen.

Die Visumsgebühr hängt von der Art des Visums ab und wird im Antragsverfahren angezeigt. Ein Touristenvisum kostet derzeit 50 USD, die Gebühr muss vorab online bezahlt werden. Nach Überprüfung des Antrags erhalten Reisende einen „Approval Letter“ per E-Mail. Das eigentliche Visum wird bei Vorlage von Pass, Originaldokumenten und „Approval Letter“ bei Einreise erteilt.

Die Aufenthaltserlaubnis ist in der Regel auf den Zeitraum des tatsächlichen Aufenthalts beschränkt, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Achten Sie bei der Einreise auf die Übereinstimmung der von den Behörden erteilten Aufenthaltserlaubnis mit Ihrem Reisezeitraum. Wird die bei Einreise in den Pass eingetragene Aufenthaltsdauer über-schritten, ist pro Tag eine Geldbuße von 100 USD fällig.
Falls Sie Ihren Aufenthalt ungeplant verlängern müssen (z. B. im Krankheitsfall), beantragen Sie unbedingt eine Verlängerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis.

Kinder unter 18 Jahren benötigen einen gültigen Reisepass. Darüber hinaus sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt.
Reisen Kinder in Begleitung nur eines Elternteils, ist eine beglaubigte Einverständniserklärung des anderen Elternteils und – insbesondere bei Namensabweichungen – eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes sowie der Ausweisdatenseite der sorgeberechtigten Person vorzulegen. Aus der Einverständniserklärung muss hervorgehen, dass diese mit der Auslandsreise des Kindes einverstanden ist. Dies erleichtert die Arbeit der Grenzpolizei hinsichtlich der Verhinderung einer möglichen Kindesentziehung aus dem Einflussbereich der erziehungsberechtigten Person.

Ein umfassender Reiseschutz ist unerlässlich. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Sie auf Safaris sehr abgelegene Regionen besuchen. Aus diesem Grund setzen viele Safari Lodges und Camps sogar eine Reiseversicherung als Buchungsbedingung voraus.

Es liegt in Ihrer Verantwortung, eine entsprechende Reise- und Krankenversicherung abzuschließen.
Der Versicherungsschutz sollte Stornierung und Abbruch der Reise, medizinische Notfälle, Evakuierungs- und Rückführungskosten, Invalidität und Tod sowie den Verlust von Gepäck und persönlichen Wertsachen abdecken.
Bestimmte Aktivitäten gelten als besonders risikoreich und erfordern möglicherweise zusätzlichen Versicherungsschutz. Bitte wenden Sie sich an Ihre Versicherungsgesellschaft, um sicherzustellen, dass Sie ausreichend abgesichert sind.

Auch einige Kreditkarten beinhalten eine Reiseversicherung. Bitte prüfen Sie genau, welchen Versicherungsschutz sie bieten und ob dieser für Ihre Reise ausreichend ist. Obwohl teurer, kann der Abschluss einer zusätzlichen oder sogar eigenständigen Police mit umfassenderem Schutz durchaus sinnvoll sein.

Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, eine lokale Evakuierungsversicherung abzuschließen. AMREF Flying Doctors bietet ein Luftrettungsprogramm an, das qualitativ hochwertige und erschwingliche medizinische Evakuierungsdienste in ganz Ostafrika bereitstellt.
Internationale Versicherungsgesellschaften benötigen aufgrund teilweise mangelnder logistischer Kenntnisse manchmal Stunden, um eine Evakuierung zu genehmigen und zu planen. AMREF hingegen kann bei Bedarf sofort handeln.
Hier finden Sie weitere Informationen und können direkt eine Versicherung abschließen. Wählen Sie den Maisha Gold (Short-term Cover) für Versicherungsschutz in Uganda aus.

Bei Interesse an einem für Sie und Ihre Reise passenden Reiseschutz kommen Sie gerne auf uns zu.

 

WIR PLANEN IHRE TRAUMREISE

Packen Sie in Gedanken schon die Koffer? Haben Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche? Gerne passen wir unsere Reiseangebote individuell für Sie an. Kontaktieren Sie uns am besten noch heute und lassen Sie sich ganz unverbindlich beraten.

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