Sie können als Gast ganz leicht vor Ort sowohl passiv als auch aktiv durch Ihr Verhalten einen Teil zur Nachhaltigkeit beitragen.
In vielen Unterkünften gibt es freundliche Hinweise, durch welche freiwilligen Maßnahmen Sie die Bemühungen zum Umweltschutz unterstützen können.
So ist es in Namibia beispielsweise üblich, das Duschwasser zu sammeln, damit es zum Reinigen oder Gießen genutzt werden kann. Dazu müssen Sie nur das bereitgestellte Auffanggefäß verschieben.
Seien Sie sich außerdem bewusst, wo Sie sind. Beispielsweise sind Pools in Wild- und Naturschutzgebieten immer naturbelassen. Auf die Zugabe von Chlor wird bewusst verzichtet, da es durchaus vorkommen kann, dass Wildtiere daraus trinken.
Schlechte Bewertungen wegen solcher Naturpools, oder weil es mitten in der Wildnis keine Klimaanlage, kein W-LAN oder beim Frühstück keinen Lachs gibt, müssen nicht sein und können seitens der Lodge zu Zugeständnissen führen, die es eigentlich nicht braucht.
Nehmen Sie Rücksicht auf die Natur und schonen Sie Ressourcen. Bedenken Sie, dass Wasser in vielen Ländern Afrikas ein sehr knappes Gut ist. Hinterlassen Sie keinen Müll (das gilt auch, wenn Sie die „Bush-Toilet“ nutzen), bleiben Sie in Nationalparks und Schutzgebieten stets auf den ausgewiesenen Wegen und bedrängen Sie die Tiere nicht durch zu dichtes Auffahren. Das Füttern von Tieren oder der aktive Versuch deren Aufmerksamkeit zu erregen, etwa durch Hupen, Pfeifen oder das Nachahmen von Tiergeräuschen, sind absolut tabu.
Und schließlich: Begegnen Sie den Menschen vor Ort und ihrer Kultur stets mit Respekt. Der Austausch auf Augenhöhe gehört zu den schönsten Erlebnissen einer Reise. Bitte fotografieren Sie die Menschen nicht bzw. nur, wenn Sie zuvor gefragt und deren Einverständnis erhalten haben.
Offenheit und Wertschätzung gegenüber anderen Kulturen sind für uns bei Wild & Schön eine Selbstverständlichkeit – das ist die Grundhaltung, mit der wir reisen und auch unsere Reisen gestalten.