WILLKOMMEN IN NAMIBIA

Endlose Weiten, faszinierende Landschaften und die älteste Wüste der Welt: entdecken Sie Namibia – unser Lieblingsreiseziel im südlichen Afrika! Roter Sand wechselt sich ab mit dem gelben Gras der Steppen und Savannen, rauen Gebirgsketten und einzigartigen Felsformationen. Erleben Sie einmalige Panoramen bei ausgedehnten Wanderungen, besuchen Sie den zweitgrößten Canyon der Welt, fahren Sie an die Küste nach Swakopmund, vorbei an den Dünen der Namib, die direkt in den tosenden Atlantischen Ozean übergehen und freuen Sie sich auf Namibias fantastische Tierwelt und unvergessliche Safaris im Etosha Nationalpark und in der Sambesi Region.

IMPRESSIONEN

Erhalten Sie einen ersten Eindruck von der Natur und unvergleichlichen Artenvielfalt Namibias.
Packt Sie bei diesen Bildern schon das Fernweh?
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HIGHLIGHTS IN NAMIBIA

Diese Reisehighlights möchten wir Ihnen bei Ihrer Namibia Reise besonders ans Herz legen.

LODGES IN NAMIBIA

Freuen Sie sich auf ganz besondere Lodges, die Nachhaltigkeit, Komfort und Kulinarik auf wundervolle Weise in Einklang bringen.
Hier finden Sie eine Auswahl unserer Lieblingsunterkünfte.

WISSENSWERTES ÜBER NAMIBIA

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Fakten über Namibia sowie hilfreiche Tipps für Ihre Reise ins südliche Afrika.

GRÖSSE

824.292 km² (BRD 357.592 km²)

EINWOHNERANZAHL

Ca. 2,6 Mio. (BRD ca. 83 Mio.)

HAUPTSTADT

Windhoek

SPRACHEN

Englisch (Amtssprache), darüber hinaus verschiedene Nationalsprachen

WÄHRUNG

Namibia-Dollar (NAD)

ZEITVERSCHIEBUNG

Sommerzeit keine, Winterzeit MEZ + 1 h

Namibia ist nach der Mongolei das Land mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte weltweit. Die Bevölkerung verteilt sich recht ungleichmäßig und konzentriert sich auf wenige Städte und den fruchtbaren Norden des Landes. Der Süden Namibias ist extrem dünn besiedelt, der Westen und die Namib sind so gut wie menschenleer. Insgesamt sind etwa 44 % der Fläche Namibias ausgewiesene Schutzgebiete (Nationalparks, Natur- und Wildreservate, etc.).

Namibia ist eine Nation, deren Bevölkerung aus vielen verschiedenen Gruppen wie den Ovambo, Damara, Himba, San oder Herero besteht. Insgesamt gibt es ca. 15 größere Volksgruppen. Entsprechend gib es auch 9 verschiedene sogenannte Nationalsprachen und viele weitere Dialekte. Amtssprache ist Englisch, womit Sie auch sehr gut im Land kommunizieren können. Deutsch zählt zwar auch zu den Nationalsprachen, inzwischen nimmt die Sprache aber auch im Tourismus gegenüber dem Englischen an Bedeutung ab.

Aufgrund der Kolonialzeit und der damit verbundenen Missionierung sind offiziell fast 90 % der Bevölkerung in Namibia christlich, was deutlich über dem Durchschnitt in Afrika liegt. Allerdings sind die traditionellen Religionen, Bräuche und Traditionen noch stark verankert, speziell in den ländlichen Gebieten.

Namibia zählt generell als sicheres Reiseland im südlichen Afrika mit gut ausgebauter touristischer Infrastruktur. Schon die sehr dünne Besiedelung reduziert die Gefahr, Opfer eines Überfalls zu werden. Ganz ausschließen lässt sich das Risiko aber selbstverständlich nicht, insbesondere in den Städten.

Das Risiko lässt sich allerdings mit einigen Vorsichtsmaßnahmen und gesundem Menschenverstand minimieren.

  • Unternehmen Sie Ausflüge in Townships ausschließlich in organisierter Form mit einheimischen Führern.
  • Tragen Sie Ihre Wertsachen nicht offen zur Schau.
  • Verschließen Sie während der Fahrt Ihr Fahrzeug.
  • Meiden Sie unbewachte Parkplätze.
  • Seien Sie nach Einbruch der Dunkelheit möglichst nicht mehr unterwegs.

In den Städten gibt es beinahe auf jedem Parkplatz mehr oder weniger offizielle Parkwächter, die Ihnen Plätze zuweisen (auch bei leerem Parkplatz) und Sie einwinken. Geben Sie bei Abfahrt gerne ein kleines Trinkgeld.

Generell lässt sich Namibia, wie alle Länder im südlichen Afrika, ganzjährig bereisen. Somit hängt die beste Reisezeit für eine Namibia Reise etwas von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Am sinnvollsten ist eine Unterteilung der Reisezeit in Trocken- und Regenzeit.

Von November bis April herrscht in Namibia die sommerliche Regenzeit. Die Temperaturen steigen auf über 30 Grad und der Regen sorgt für grüne und blühende Landschaften. Dabei kommt der Regen meist in kurzen, heftigen Schauern, ganze verregnete Tage kommen so gut wie nie vor. Im Dezember und Januar sind die Regenfälle besonders stark. Für Naturliebhaber und speziell Vogelbeobachter ist die Regenzeit dennoch eine gute Wahl. Durch die größere Wassermenge in der Natur können Sie auch Tiere abseits der Wasserlöcher in ihrer natürlichen Umgebung zu Gesicht bekommen. Die Tierbeobachtung erfordert allerdings etwas Geduld, da sich die Herden und Rudel nicht an Wasserlöchern sammeln.

Wir möchten hier auch erwähnen, dass nicht nur Vögel und Wildtiere den Regen zu schätzen wissen, auch andere Tiere blühen in der Regenzeit auf. Sie sollten auf jeden Fall eine gewisse Resistenz gegenüber Insekten zeigen.

Die Trockenzeit dauert von Mai bis Oktober. Die Tagestemperaturen sind im namibischen Winter angenehm mit ca. 22-26 Grad. Nachts kann es allerdings recht kalt werden (wir empfehlen stets eine Wärmflasche einzupacken). Die Landschaft ist trocken und karg, ist aber auch in dieser Zeit von faszinierender Schönheit. Während der Trockenzeit ziehen die Tiere zu den Wasserlöchern und können dort leicht und in großer Vielfalt beobachtet werden. Die größte Trockenheit herrscht von August bis Oktober und somit ist diese Zeit ideal für Safaris.

Allerdings sind die Tierbeobachtungen auch in der Nebensaison zwischen April und Juni sowie im November immer noch großartig und die „Konkurrenz“ durch andere Fahrzeuge an den Wasserlöchern ist etwas kleiner.

Wie Sie sehen, ist Namibia also tatsächlich ganzjährig zu bereisen.

Allerdings empfehlen wir aus eigener Erfahrung, gerade für Reisende, die das erste Mal als Selbstfahrer in Namibia unterwegs sind, eher die Trockenzeit. Das Reisen ist hier etwas planbarer, die Straßen und Wege sind in besserem Zustand und die Tierbeobachtungen sind verlässlicher. Aber das soll die Regenzeit nicht schmälern und gerne beraten wir Sie natürlich auch hier und planen die bestmögliche Reise für Sie.

ESSEN

Die Unterkünfte bieten in der Regel ein kontinentales Frühstück, erweitert um herzhafte Komponenten sowie Joghurt, Cornflakes, Obstsalat, Rührei etc. und abends ein Drei-Gänge-Menü. Fleisch gehört, wie überall im südlichen Afrika, auch in Namibia zu einer vollwertigen Mahlzeit standardmäßig dazu. Neben Rind und Huhn werden vor allem heimische Antilopenarten wie Springbock, Kudu, Impala oder Eland angeboten, in seltenen Fällen auch mal Zebra. Doch auch das Angebot für Vegetarier wird immer besser und eine fleischlose Alternative wird inzwischen überall angeboten. Weisen Sie allerdings von sich aus gerne noch einmal beim Check-in darauf hin, auch wenn wir das natürlich im Vorfeld für Sie tun.

EINKAUFEN

Gerade Wasser und Snacks für lange Fahrten oder Wanderungen sollten Sie immer dabeihaben. In den größeren Städten gibt es Supermärkte mit umfangreichem Sortiment. Decken Sie sich bei Gelegenheit für mehrere Tage ein (z. B. in Windhoek oder Swakopmund), da Sie auf Ihrer Reise eher selten durch große Ortschaften fahren. Wenn Sie nicht zum Einkaufen kommen, scheuen Sie sich nicht, in Ihrer Unterkunft nach Wasser und ggf. einem Lunchpaket zu fragen.

BARGELD

Haben Sie immer etwas Bargeld bei sich, um im Alltag kleine Trinkgelder zu geben, etwa dem Tankwart oder einem Parkplatzwächter. Die Netzabdeckung ist sehr gut und Sie können so gut wie immer mit Karte zahlen. Dennoch kann es vorkommen, dass eine Kartenzahlung kurzfristig nicht möglich ist. Wir hatten bei unseren Namibia Reisen meist eine Bargeldreserve von etwa 1.500 NAD (ca. 75,- EUR) dabei, verteilt an verschiedenen Orten im Gepäck oder Auto. Im Geldbeutel hatten wir meist einen Betrag von etwa 400 NAD (ca. 20,- EUR).

TRINKGELD

Trinkgeld zu geben, ist bei allen Serviceleistungen üblich. Wie viel, steht Ihnen selbstverständlich frei. Eine kleine Orientierungshilfe unsererseits: Tankwarten können Sie 5-10 NAD geben (dies entspricht etwa 25-50 Cent). In Restaurants gibt man wie in Deutschland etwa 5-10 %, bei sehr gutem Service gerne auch etwas mehr, jedoch liegt die Obergrenze hier bei ca. 150 NAD. Für Taxifahrer etwa 10 %. Bei Safari Guides liegen Sie mit 100 NAD (ca. 5 EUR) pro Person und Aktivität nicht falsch, bei einem besonders engagierten Guide oder spektakulären Sichtungen können Sie gerne auch ein bisschen mehr geben. In Unterkünften haben wir meist zwischen 150 und 250 NAD (ca. 7-12 EUR) pro Zimmer pro Tag gegeben.

Manchmal kann es vorkommen, dass Sie eine Serviceleistung bekommen, nach der Sie gar nicht gefragt haben, etwa Scheiben putzen oder das erwähnte Zuweisen und „Bewachen“ eines Parkplatzes. Sehen Sie es den Menschen nach, die teilweise in sehr ärmlichen Verhältnissen leben. Geben Sie hier gerne zwischen 2 und 5 NAD. Das erscheint nicht viel, ist aber völlig angemessen.

STECKDOSEN

Sie benötigen in Namibia einen Reisestecker-Adapter für Steckdosen Typ D und M.

Was Sie auf einer Mietwagenrundreise durch Namibia beachten sollten:

STRASSEN UND FAHRWEISE

Zunächst: In Namibia herrscht Linksverkehr.
Außerdem benötigen Sie einen internationalen Führerschein, wenn Sie Namibia als Selbstfahrer bereisen. Diesen erhalten Sie bei der Führerscheinstelle Ihres Wohnortes (nur gültig in Verbindung mit Ihrem regulären Führerschein).

Die Straßen in Namibia bestehen fast ausschließlich aus Schotterpisten. Hier empfiehlt sich dringend ein moderates Tempo (60-70 km/h). Auch wenn die Pisten in gutem Zustand erscheinen, erwarten Sie auf einer Mietwagenrundreise durch Namibia häufig Spurrillen, Schlaglöcher und Sanddecken, denen Sie bei zu hohem Tempo nicht mehr ausweichen können. Selbst wenn die Einheimischen mit doppeltem Tempo an Ihnen vorbeiziehen, fahren Sie vernünftig. Sie sollten allerdings auch nicht zu langsam fahren, da Sie auf den „Wellblechpisten“ sonst ordentlich durchgeschüttelt werden. Am besten „gleiten“ Sie über die Querrillen. Werden Sie auf Sand auch im Allradfahrzeug nicht übermütig, hier braucht es viel Erfahrung. Die Gefahr, stecken zu bleiben oder von der Straße getragen zu werden, ist hoch. Auf den asphaltierten Nationalstraßen gilt max. 120 km/h, in Ortschaften 60 km/h. Bedenken Sie auch, dass die Straßen jederzeit von Wildtieren überquert werden können. Achten Sie daher immer auf den Weg vor sich.

Meiden Sie unbedingt Fahrten in der Dunkelheit. Zu leicht sind Schlaglöcher oder Steine übersehen oder es kommt zu Wildunfällen. Wenn Sie während Ihrer Namibia Rundreise als Selbstfahrer in Gegenden mit Raubtieren und den großen Säugetieren unterwegs sind, befolgen Sie stets die Anweisungen der Reservate und Parks. Steigen Sie nicht aus, halten Sie die Fenster geschlossen und respektieren Sie die Tiere und deren Verhalten.

TANKEN

Wenn Sie in Namibia an einer Tankstelle vorbeikommen, nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Mietwagen vollzutanken. Es kann passieren, dass Sie Stunden unterwegs sind, ohne eine Tankstelle im Umfeld von mehreren hundert Kilometern. Das Tanken übernimmt das Servicepersonal für Sie, denken Sie an das Trinkgeld.

POLIZEIKONTROLLEN

In Namibia kommt es, vor allem in der Nähe größerer Ortschaften, durchaus zu Tempokontrollen. Die Strafen sind teilweise recht hoch. Sollten Sie während Ihrer Mietwagenrundreise wegen einer Tempoüberschreitung angehalten, bestehen Sie darauf, die Bezahlung auf der Polizeistation gegen Quittung vorzunehmen, nicht an der Straße. Als Argument können Sie anführen, dass Sie nur wenig Bargeld bei sich haben oder dass die Autovermietung darauf besteht – was oft auch stimmt. Manchmal hat sich das Problem dann auch bereits vor Ort mit dem Hinweis „aber nicht nochmal machen“ erledigt.

PANNE

Sollten Sie auf Ihrer Namibia Reise eine Panne oder andere Probleme mit Ihrem Mietwagen haben, kontaktieren Sie immer Ihren Mietwagenanbieter. Die Mietwagenfirmen haben Vertragswerkstätten. Suchen Sie also nur im Notfall auf eigene Faust eine Werkstatt. Natürlich dürfen Sie auch uns jederzeit kontaktieren.

Die Chance auf einen Platten ist bei Mietwagenrundreisen in Namibia sehr hoch, lassen Sie sich also unbedingt bei der Mietwagenübergabe Wagenheber und Ersatzrad zeigen und gegebenenfalls erklären. Wenn Sie in einer Gegend mit Raubtieren unterwegs sind, kann es ratsam sein, noch ein Stück weiterzufahren, bis Sie eine Stelle erreichen, die Sie gut überblicken können. Lassen Sie sich von anderen Selbstfahrern helfen, um den Reifenwechsel zu beschleunigen und die Umgebung im Auge zu behalten. Gegenseitige Hilfe bei Pannen ist in Namibia selbstverständlich.

Bei den meisten Mietwagenanbietern in Namibia kann ein zweiter Ersatzreifen dazugebucht werden (kostenpflichtig). Bei Allradfahrzeugen gehören zwei Ersatzreifen häufig zur Standardausstattung. Sprechen Sie uns bei Interesse gerne bei Ihrer Buchung darauf an.

Wild & Schön Reisen übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen und keine Haftung für eventuell eintretende Schäden. Alle hier aufgeführten Informationen sind abhängig von den individuellen Reiseverhältnissen und Ihrem persönlichen Gesundheitszustand zu betrachten und ersetzen nicht die Konsultation und medizinische Beratung Ihres Arztes.

MEDIZINISCHE VERSORGUNG

Die medizinische Versorgung in Namibia ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar. Auf dem Land kann sie teilweise problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind hier nicht immer ausreichend. In größeren Städten wie Windhoek gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung im privaten Sektor, ähnlich wie in Deutschland.

Wir empfehlen stets den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Diese sollte unbedingt einen kostenlosen Rückholservice beinhalten. Je nachdem welche Regionen Sie während Ihres Urlaubs bereisen und wie abgelegen diese sind, kann darüber hinaus auch eine Evakuierungsversicherung sinnvoll sein.

Bei Interesse an einem für Sie und Ihre Reise passenden Reiseschutz kommen Sie gerne auf uns zu.

MALARIA

Die Übertragung erfolgt durch den Stich der nachtaktiven Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft vor allem die Malaria Tropica (99 % der Fälle) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen oder Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber nach Ihrer Reise sollten Sie Ihren behandelnden Arzt darauf hinweisen, dass Sie sich in einem Malariagebiet aufgehalten haben (auch wenn es bereits einige Monate her ist).

Je nachdem in welche Regionen Namibias und zu welcher Jahreszeit Sie reisen, wird eine Malaria-Prophylaxe empfohlen. Die Prophylaxe ist vor allem bei Reisen in die feuchteren nördlichen und nordöstlichen Gebiete Namibias ratsam oder wenn Sie z. B. nach Botswana oder zu den Victoria Falls in Simbabwe weiterreisen. Häufig stellen Malaria-Prophylaxen eine starke Belastung für den Körper dar. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, ein Stand-by-Medikament für den Notfall mitzuführen und auf die Prophylaxe zu verzichten.

Unabhängig davon, ob Sie sich für oder gegen eine Malaria-Prophylaxe entscheiden, ist die wichtigste Maßnahme ein konsequenter Mückenschutz, vor allem in der Dämmerung und nachts. Tragen Sie im Freien körperbedeckende Kleidung und schützen Sie unbedeckte Hautstellen mit Insektenrepellent. Achten Sie auch darauf, dass das Moskitonetz über Ihrem Bett unbeschädigt ist und richtig geschlossen ist.

Malaria-Risikogebiete: ganzjährig hohes Risiko im äußersten Norden entlang des Kavango und des Kunene Flusses sowie in der Sambesi Region. Mittleres Risiko (höher in der Regenzeit) im Ovamboland, in der Etosha-Pfanne und den Provinzen Omaheke und Otjozondjupa. In den übrigen Landesteilen ist das Risiko geringer und nimmt ab, je weiter Sie in den Süden reisen (hier gibt es häufig auch keine Moskitonetze in den Zimmern).

IMPFUNGEN

Achten Sie darauf, dass die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts bei Ihnen auf dem neuesten Stand sind.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit empfohlen.

Eine Gelbfieberimpfung ist nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet Pflicht. Wenn Sie direkt aus Deutschland einreisen, benötigen Sie keine Gelbfieberimpfung, auch nicht bei vorherigem Aufenthalt in Botswana, Sambia, Simbabwe oder Südafrika.

Lassen Sie sich bezüglich individueller Impfempfehlungen und Ihrer Malaria-Vorsorge bitte von Ihrem Hausarzt oder einem Tropeninstitut beraten.

MAGEN-DARM-ERKRANKUNGEN

Durchfallerkrankungen können vorkommen. Durch entsprechende Hygienemaßnahmen lassen sich die meisten jedoch vermeiden:

  • Waschen Sie sich regelmäßig mit Seife die Hände.
  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser.
  • Benutzen Sie im Zweifelsfall auch zum Zähneputzen Trinkwasser.
  • Manche Unterkünfte besitzen eigene Trinkwasserbrunnen mit sehr guten Filtersystemen und lassen es Sie wissen, wenn das Leitungswasser trinkbar ist.
  • Prinzipiell gilt für alle Nahrungsmittel: Kochen oder selbst Schälen und Fliegen fernhalten.

An dieser Stelle möchten wir hervorheben, dass die Lodges und Camps in unseren Reiseangeboten einen sehr hohen Standard haben und wir bei unseren Südafrika Reisen bisher keinerlei Probleme hatten.

Wir empfehlen Ihnen dennoch auf Ihrer Reise ein Mittel gegen Durchfall mitzuführen und im Falle einer Erkrankung auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr zu achten.

HIV/AIDS

Namibia zählt zu den Ländern mit der höchsten Infektionsrate weltweit. Besonders bei sexuellen Kontakten, Drogengebrauch und Bluttransfusionen besteht ein hohes Ansteckungsrisiko. Hilft man verletzten Personen, sollte man immer Handschuhe tragen.

REISEAPOTHEKE

Führen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit sich und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen. Sollten Sie auf spezielle Medikamente angewiesen sein, empfehlen wir dringend, diese in ausreichender Menge von zu Hause mitzubringen, da es nur wenige Apotheken gibt.

Für Wanderungen im Fish River Canyon benötigen Sie ein ärztliches Attest, das nicht älter als 40 Tage sein darf und das bescheinigt, dass Sie körperlich fit genug sind.

SONNENSCHUTZ

Die Sonneneinstrahlung in Namibia ist sehr hoch. Sie sollten stets ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor und eine Kopfbedeckung dabeihaben.

Wichtig: Wir beziehen unsere Informationen vom Auswärtigen Amt. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hierüber informiert wird.
Bitte erkundigen Sie sich vor Reiseantritt zusätzlich bei der Vertretung des Ziellandes, um rechtsverbindliche Informationen zu erhalten.

Für die Einreise nach Namibia benötigen Sie einen gültigen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültig ist und noch mindestens 2 freie Seiten hat. Die Seiten müssen in einwandfreiem Zustand sein. Bei Reisen in mehrere Länder sollten möglichst noch mehr Seiten frei sein, da auch diese oft eine Mindestseitenzahl verlangen.

Achten Sie bei der Einreise auf die Übereinstimmung der von den Behörden erteilten Aufenthaltserlaubnis mit Ihrem Reisezeitraum.

Deutsche Staatsangehörige können bei Aufenthalten von bis zu 90 Tagen im Jahr zu ausschließlich touristischen Zwecken ohne Visum einreisen. Eine gebührenfreie Aufenthaltserlaubnis wird bei Einreise an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt.

Die Aufenthaltserlaubnis ist in der Regel auf den Zeitraum des tatsächlichen Aufenthalts beschränkt, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Falls Sie Ihren Aufenthalt ungeplant verlängern müssen (z. B. im Krankheitsfall), beantragen Sie unbedingt eine Verlängerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis.

Wenn Sie mit minderjährigen Kindern reisen, gelten besondere Einreisebestimmungen.
Auch Kinder unter 18 Jahren benötigen einen gültigen Reisepass. Darüber hinaus muss eine internationale Geburtsurkunde mitgeführt werden, aus der die Eltern hervorgehen. Bei Einreise mit nur einem Elternteil ist zusätzlich eine beglaubigte Einverständniserklärung des anderen Elternteils vorzulegen.

WIR PLANEN IHRE TRAUMREISE

Packen Sie in Gedanken schon die Koffer? Haben Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche? Gerne passen wir unsere Reiseangebote individuell für Sie an. Kontaktieren Sie uns am besten noch heute und lassen Sie sich ganz unverbindlich beraten.

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